In Memoriam

                                   IN

               MEMORIAM

     an unser gegangenen Schätze:

Niemand liebt uns selbstloser als unser Hund.

Wir wissen natürlich, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen, dass wir nicht unser ganzes Leben mit unserem 4-beinigem Liebling verbringen können.

Trotzdem trifft es uns wie ein Blitzschlag, wenn plötzlich die Zeit kommt, sich voneinander zu verabschieden.

Es gibt einen Online- Friedhof (gratis) für unsere verstorbenen Wegbegleiter, den wir unbedingt empfehlen möchten: http://www.quitschie.de

Jeder Besitzer muss für sich selbst die richtigen Worte finden, um sich von seinem Gefährten zu verabschieden. Ich bin dankbar, für jeden Tag, jede Stunde, die ich mit meinen Hunden und deren Freunde verbringen durfte und darf.

Ich kann nur jedem sagen, er soll sich an die vielen schönen Momente erinnern und nicht nur an den Tod.

Nina wurde 18 Jahre 8 Monate. Sie ging am 10.07.2009

Michi, mein verstorbener Mann, und ich waren bei der Zeugung dabei, dennoch wollte die Besitzerin ihrer Mama nicht warten, bis die Kleinen 8 Wochen sind und entsorgte sie in einem Altpapierkübel. Unsere, aus Spanien stammende Hündin, Corny, rettete sie, indem sie keinen Schritt weg, vom Kübel, machte. Nina war 4 Wochen, als sie in unser Leben trat. Nina durchlebte mit mir sämtliche Hochs und Tiefs. Ich könnte ein Buch über sie schreiben. Sie war ein sehr lustiger, liebenswürdiger Hund und als ich erfuhr, dass sie gehen muss, brach eine Welt für mich zusammen. Ich dachte, dass das Leben keinen Sinn mehr hat, aber es wäre nicht Ninas Wunsch gewesen, hätte ich aufgegeben. Dafür liebte sie das Leben viel zu sehr. Sie wird immer einen großen Platz in meinem Herzen haben und in unseren Erinnerungen weiterleben.

Liebe Nina, danke, dass Du von Dein ganzes Leben eine wundervolle, charakterstarke, tolle Lebensgefährtin für mich warst. Du hast meine Launen ertragen und meine Fehler ignoriert oder verziehen. Ein Leben ohne Dich an meiner Seite war unvorstellbar für mich, bis ich mich damit befassen musste. Ich dachte, es zerreisst mich innerlich. Irgendwann hatte ich keine Tränen mehr, trauerte leise und stumm. Ich habe Dich nicht ganz verloren. Ich habe viele wunderbare Erinnerungen, da Du so viel Spass und Freude am Leben hattest und die kann man mir nicht nehmen. Es war mir immer bewusst, was ich an Dir habe. Nichts und niemand kann Dich jemals ersetzen.

...und dennoch ging sie viel zu früh! Es ist einfach immer zu früh...

Rafael verbrachte 7 Jahre bei uns. Im Alter von 18 Monaten wurde er, weil er von Geburt an taub war, auf der Donauinsel, an einen Baum gebunden, ohne Futter und Wasser, zufällig gefunden und ins Tierheim gebracht. Dort blieb er ca. 18 Monate, bis ihn eine Bekannte zu sich holte. Leider durfte er nur so lange bleiben, bis ein 2ter Hund in der Familie aufgenommen wurde. Er war ca. 9 Jahre, als er ein wichtiger Teil meines Lebens wurde. Nina und Rafael ist zu danken, dass wir nun einen Hundekindergarten haben. Die beiden brachten Gabi und mich auf diese Idee. Als Nina sehr pflegebedürftig wurde, durch ihr hohes Alter und Rafael immer größere Probleme mit seinem Rücken hatte, übersiedelte er zu Gabi und Fredi, die ihm das Leben um mindestens 2 Jahre verlängerten. Sie konnten ihm, ausser Liebe und Geborgenheit, einen Lift und Wiese vor´m Haus bieten, was mir leider nicht möglich war. Ich durfte ihn dafür jeden Tag im Hundekindergarten sehen, was mir mehr bedeutete, als ihm. Er liebte Fredi abgöttisch. Rafael wurde ca. 16 Jahre alt. Ein schönes Alter für einen Dalmatiner,  aber trotzdem... auch er ging, nach kurzem schweren Leiden, wie alle anderen, viel zu früh, am 06.12.2010

 

Lieber Raffi, als Du in mein Leben kamst, dachte ich, ich werde es nicht schaffen, mit einem tauben Hund an meiner Seite, aber Du hast mich eines besseren belehrt. Du hattest so viel Leid, durch Menschen, ertragen müssen und dennoch hattest Du wieder neues Vertrauen in einen Menschen gesetzt. Unglaublich, dass Du nach diesen schrecklichen Erlebnissen, immer noch so viel Liebe zu geben hattest! Ich glaube behaupten zu dürfen, dass ich Dich nicht enttäuscht habe. Noch weniger Gabi und Fredi, die Dich aufnahmen, als es Nina schon sehr schlecht ging, sie meine ganze Aufmerksamkeit brauchte und ich Dich nicht vernachlässigen wollte, da Du das nicht verdient hättest. Ich sah, wie gut es Dir bei den beiden ging und darum holte ich Dich auch nicht mehr zu mir, als Nina uns verlassen musste. Es wäre egoistisch von mir gewesen und dieser Egoismus hätte Dir 2 Jahre Deines Lebens gekostet. Deine Wirbelsäule war zu verbraucht. Beim letzten Röntgen konnte man das letzte Drittel nicht mehr erkennen. Du warst, über Nacht, gelähmt. Fredi versuchte alles, um Dich nicht verlieren zu müssen. Als man Dir in der Klinik nicht mehr helfen konnte, bat ich Gabi, unsere Ärztin, Dr. Ebner, zu kontaktieren, was sie tat, um Dich nicht länger als notwendig zu quälen. Gabi und Fredi waren nervlich am Ende und da ich doch mehr Abstand zu Dir hatte, konnte ich leichter einen klaren Gedanken fassen. Wir wollten uns alle nicht damit abfinden, dass Du gehen musst, aber leiden wollten wir Dich noch weniger lassen. Sowas hat keiner verdient. Du warst so tapfer. Hauptsache, Fredi war bei Dir. Ich weiß, erst  mit Fredi warst Du vollständig, was nicht heisst, dass Du Gabi und mich nicht auch geliebt hast. Du hast es uns jeden Tag auf s´Neue gezeigt. Schade, dass Deine Vorbesitzer nicht erkannten, was für ein toller Kerl Du bist. Danke für die schöne Zeit mit Dir.

Wauz Mirtl geb. 01.08.2001 - 19.04.2011

Wauzerl war einer der besten Freunde Rafaels und einer der 1. Gäste in unserem Hundekindergarten. Von einem auf den anderen Tag fiel er um. Diagnose: Insulinom Ich recherchierte sofort im Internet, wie seine Chancen stehen und eigentlich sind die Heilungschancen größer als 90%.  Da Wauzerl ein lebenslustiger, freundlicher, glücklicher Hund war, bestand für uns kein Zweifel, dass er diese OP "locker" schaffen würde. Eine andere Option kam für uns niemals in Frage. Die 1. OP am Montag überstand er, den Umständen entsprechend gut. Leider musste er in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch noch einmal operiert werden, was ihm leider zum Verhängnis wurde. Er war ebenfalls viel zu jung...

 Lieber Wauz, dass Du uns so plötzlich verlässt, ist das einzige, was mich wirklich kränkt und ich nicht nett von Dir finde. Es war so schön zu sehen, wie sehr Du Dich gefreut hast, wenn ihr uns mit dem Auto von daheim abgeholt habt oder wenn ich ums Eck, in die Mollardgasse kam, Du mit Deinem Fraudi schon gewartet hattest und mir dann freudig bellend, egal welche Uhrzeit ( 6.15h ;-)) entgegen gelaufen bist, wie Du Dich, auf dem Sofa, an mich gelehnt hattest um Kordi zu zeigen, sie kann nun unbesorgt Beutefangen (in die Arbeit) gehen, da es Dir bei mir/ uns eh gut geht. Sobald Kordi weg war, bist Du sofort runter vom Sofa und rauf zu den Leckerlis. Meistens hatte ich eine frische Anker-Semmel für Dich mit, aber wenn ich mal später dran war, sich der Anker nicht mehr ausging, warst Du auch mit den "0/8/15"-Leckerlis zufrieden. Du hast Dich über jeden einzelnen Hundefreund und Besitzer wahnsinnig gefreut, wenn sie morgens nach und nach in den Hundekindergarten kamen oder nachmittags wieder geholt wurden und Du zufällig noch hier warst. Nichts und niemand konnte Dich davon abhalten, sie lauthals zu begrüssen. Ja, typisch Wauzinger eben. Mein Gott, Wauz! Dass Du Raffi und Nina so schnell folgen würdest, ist für uns alle ein grosser Schock. Was ist passiert? Wenn wir irgendwann wieder alle beisammen sind, wirst Du´s uns erzählen..Du warst einer unserer 1. Gäste und ein treuer Freund. Du hast Dein Fraudi viele glückliche Jahre geschenkt und uns lustige Stunden. Du  hinterlässt uns, wie alle unsere Schätze, viele schöne Erinnerungen, für die wir Dir sehr dankbar sind.

XENIA war eine unserer 1. Gäste. Sie verstarb, völlig unerwartet, im Alter von 8 Jahren, daheim, in den Armen ihres Herrlis, Hannes. Xenia wird unvergessen bleiben. Leider sind die Fotos, die ich von ihr habe, mit dem Handy gemacht und nicht sehr scharf...

FROLO war leider nur kurz bei uns, aber diese Zeit möchten wir nicht missen. Er war ein so liebenswürdiger Kerl, obwohl in sein Frauchen aus der Tötungsstation in Nitra, Rumänien, gerettet hatte. Er war als "Ausbrecherkönig" bekannt! Leider wurde er nicht mal 2 Jahre alt. Obwohl sein Frauchen alles für ihn machte, er nie hungern musste, wurde ihm die Gier zum Verhängnis. Es ist auch für uns immer eine kleine Tragödie, wenn einer unserer Gäste von uns geht... 

TOT IST NUR, WER VERGESSEN WIRD und das wird NICHT PASSIEREN!

Ich hoffe, ich muss nun sehr sehr lange keinen Eintrag mehr auf dieser Seite machen.